Unsere Rinder

Rund 25 Hektar unseres Landes sind der Viehhaltung vorbehalten. Behornte Limousin-Rinder verbringen hier die gesamten Sommermonate auf saftigen Weiden und Kleeackern. Im Winter werden sie im sonnigen und geräumigen Offenfrontstall gehalten.

Das Limousin-Rind kommt ursprünglich aus Zentralfrankreich. Typisch für diese Rasse ist ihr rotes Fell mit Aufhellungen an den Augen, dem Maul und an den Beinen. Die Tiere sind sehr robust und haben dennoch einen feinen Knochenbau. Mit 30 bis 36 Monaten kalben sie relativ spät, die Jungtiere sind erst mit etwa fünf Jahren vollständig ausgewachsen. Durch die Kastration der männlichen Tiere verlangsamt sich ihr Wachstum, die Fleischqualität verbessert sich – und nicht zuletzt lassen sie sich auf diese Weise gut in die Herde integrieren.

In der biologisch-dynamischen Rinderhaltung sind vitale, langlebige, leistungsfähige und umgängliche Tiere die Voraussetzung für einen lebendigen Betriebsorganismus und den natürlichen Stoffkreislauf.

Unsere Demeter-Kühe tragen Hörner – wir bewahren die Integrität und Würde der Tiere. Respekt für jedes Lebewesen ist unser Grundsatz. Die Nutzung horntragender Tiere ist in unseren Verbandsrichtlinien vorgeschrieben. Eine Kuh nutzt ihre Hörner zur Kommunikation im Herdenverband: die Kuhhörner geben den anderen Tieren Aufschluss über ihre Körperhaltung und Stimmung. Die Hörner sind gut durchblutete, eng mit der Stirnhöhle verbundene Organe. Neben dem äußerlichen Nutzen der Kommunikation (und dem Fellkratzen), wirken die Hörner auch nach innen in die Verdauung des Tieres und dienen der Wärmeregulierung.