Lebendige Böden für vitale Pflanzen

Ziel der biodynamischen Landwirtschaft ist ein lebendiger Boden. In solchen Böden können vitale Nahrungsmittel harmonisch wachsen.

Der Boden ist kein bloßer Nährstoffträger, sondern ist eher als Organ, als das Verdauungsorgan der Pflanze zu sehen, den es von uns zu nähren gilt. Diese Ansicht steht ganz im Gegensatz zur "modernen" industriellen Landwirtschaft und ihrer Stickstoffdüngung. Diese Stickstoffsalze fördern zwar die pflanzliche Masseentwicklung, die Vitalität und Qualität bleibt dabei aber auf der Strecke. Der Demeter-Landwirt dagegen ernährt das Bodenleben so, dass es für die Pflanzenwurzeln verfügbar wird. Die vielfältige Fruchtfolge trägt dazu bei, die Böden auch langfristig fruchtbar zu erhalten und die Demeter-Präparate unterstützen hierbei energetisch.

Grüner Klee für gesunde Böden

Der mehrjährige Anbau von Kleegras ist der Schlüssel zur Bodenfruchtbarkeit unserer Ackerflächen. Auf diese Weise reichern sich Nährstoffe und Humus an, auch Bodenlebewesen können sich ungestört entwickeln. Das Resultat ist eine stabile Krümelstruktur, die – ganz anders als bei intensiv angebauten Monokulturen – einen soliden Erosionsschutz bildet.
Das Kleegras wird nach zwei Jahren umgebrochen und es folgen drei Jahre mit Druschfrüchten: insbesondere Dinkel, ferner Weizen, Hafer, Nacktgerste und Futtererbsen.
Bei dem Kauf von Saatgut bevorzugen wir Getreidesorten biologisch-dynamischer Züchter. Diese achten verstärkt auf im ökologischen Landbau bedeutende Eigenschaften wie Nährstoffeffizienz, Pflanzengesundheit und Durchsetzungsvermögen gegenüber Unkräutern. Gleichzeitig fördern so wir eine Vielfalt abseits der Konzerne der Agrarindustrie.

Ideal für die Weidenutzung unserer Flächen ist das Zusammenspiel von flach- und tiefwurzelnden Pflanzen. Hierzu verwenden wir artenreiche Mischungen, denen wir auch Kräuter beimengen. So erhalten die Rinder schmackhaftes Futter – und Insekten ein üppiges Blütenangebot.

Wir verzichten auf chemische Pflanzenschutzmittel, synthetischen Dünger und gentechnisch verändertes Saatgut.

Generell achten wir auf das harmonische Zusammenspiel zwischen Agrarkultur und Natur: Längere Abstände bei der Mahd unserer Wiesen und Kleeäcker, die Pflege von Waldrändern und Feldgehölzen und das Pflanzen von Obstbäumen schaffen Lebensräume für eine artenreiche Vielfalt auch an „wilden“ Tieren und Pflanzen.

Ein gesunder Boden ist die Grundlage für gesunde landwirtschaftliche Produkte